Zugenommen oder abgenommen? Weder noch. Und das obwohl ich mich jetzt seit 12 Monaten ins Fitness-Studio quäle. Ziel für 2010: Die 70kg-Grenze knacken.

Haare länger oder kürzer? Auch ungefähr gleich. In der Vorweihnachtszeit zieht es mich immer zum Friseur und am wohlsten fühle ich mich schon seit Jahren mit Knapp-Über-Schulter-Lang.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger? Weitsichtig wie gehabt. Aber ich komme immer noch ohne Brille klar.

Mehr ausgegeben oder weniger? Eher mehr. Allein schon wegen des Urlaubs.

Besserer oder schlechterer Job? Der gleiche Job. Macht aber mal mehr und mal weniger Spaß :)

Der hirnrissigste Plan? Meine Pläne waren gar nicht so übel. Hirnrissig war nur, sie nicht in die Tat umzusetzen.

Die gefährlichste Unternehmung? Curry-Essen beim Billig-Inder (… dem ich schon einen Krankenhausaufenthalt wegen Lebensmittelvergiftung verdanke).

Der beste Sex? Der beste WAS?

Die teuerste Anschaffung? Der neue Fernseher.

Das leckerste Essen? Da muss ich nicht lange überlegen – Filet Mignon bei Fugo de Chao in Chicago!

Das beeindruckendste Buch? Es waren einige gute Bücher dabei, aber wirklich beeindruckend? Hmm…. Ich würde sagen “The Raw Shark Texts” von Steven Hall!

Der ergreifendste Film? Auch hier waren ein paar Nette dabei, aber an Gänsehaut-Feeling  kann mich nicht erinnern. Gefallen hat mir “Vicky Christina Barcelona”. “Das weisse Band” war auch super.

Die beste CD? Bon Iver “For Emma, Forever Ago”. Ist zwar schon älter, aber ich bin leider erst 2009 darauf gekommen….

Das schönste Konzert? Ich war 2009 nicht bei einem einzigen Konzert, dafür aber bei diversen Lesungen. Axel Hacke auf dem Literaturschiff war cool!

Die meiste Zeit verbracht mit…? Meinem Computer im Büro. Meiner Tochter im Kinderzimmer oder auf dem Spielplatz.

Die schönste Zeit verbracht mit…? Thea!

Vorherrschendes Gefühl 2009? Erschöpfung. Stolz. Liebe.

2009 zum ersten Mal getan? Eine Vogelspinne gestreichelt.

2009 nach langer Zeit wieder getan? Karneval gefeiert.

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen? Karneval feiern, Vogelspinnen-Streicheln, die Dampferfahrt des Grauens.

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte? Ich musste 2009 keine große Überzeugungsarbeit leisten.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe? Mir fallen leider nur materielle Geschenke ein. Wer sich am meisten gefreut hat? Ich weiß nicht… Ich glaube die liebe ältere Frau von nebenan hat sich sehr über unsere Basteleien gefreut. Zumindest hat ein Frühwerk von Thea S. den Rembrandt im Goldrahmen abgelöst.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat? Die Mitgliedschaft im Fitness-Studio. Zwar schlampe ich inzwischen etwas, aber das war ein großer Wunsch den ich mir zu diesem Zeitpunkt selbst nicht hätte leisten können.

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat? Ich liebe dich.

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe? Ich liebe dich, Mama.

2009 war mit 1 Wort…? Soschnellvorbeiwieesangefangenhat.

Heute Nacht geht’s auf in Richtung München zur Familie des Mannes. Das Auto ist beladen – seit wir mit Kind reisen haben wir 3x so viel Gepäck. Und dabei sind Buggy & Laufrad noch nicht mal im Wagen. Wir bleiben bis zum 2.1. Silvester wird dieses Jahr sicher schön. Wir feiern in der gleichen Runde wie schon seit Jahren – alles alte Kumpels von Herrn K. + Anhang. Nur das Thea letztes Jahr noch das einzige Kind war und dieses Jahr sage und schreibe drei weitere Kinder dabei sind. 2009 war ein sehr fruchtbares Jahr :) Ich wünsche einen guten Rutsch und nehme mir fest vor, 2010 etwas fleißiger zu bloggen.

* Große Lust zu bloggen, viele Themen über die man bloggen könnte…und viel zu wenig Zeit. Meine diversen Artikel-Entwürfe kommen mir veraltet vor. Aber auf den Bildschirm starre ich im Büro lang genug und abends ist mir so gar nicht mehr danach.

* Auf dem Tisch stapeln sich ca. 150 Weihnachtskarten für Firmenkontakte. Und die wollen alle ganz dringend unterschrieben werden. Prompt habe ich heute Nacht von Sehnenscheidenentzündungen geträumt.

* Wenigstens habe ich jetzt alle Weihnachtsgeschenke. Vorgestern startete der LitCologne-Vorverkauf und nun ist auch meine Mutter versorgt. Überhaupt habe ich dieses Jahr die Geschenke zu…sagen wir mal…80% online gekauft. Sehr praktisch, aber irgendwie vermisse ich das Geschubse in der Stadt auch.

* Wir kriegen am Wochenende Besuch von einer Familie, die wir im Sommerurlaub kennengelernt haben. Ich überlege aber, sie direkt auf den Weihnachtsmarkt zu lotsen, weil gestern der Handwerker da war und jetzt die Tapetenfetzen von der Wand hängen. Blöder Rolladen und blöder in die Wand integrierter Rolladenkasten!

* Das Kind hat dem Handwerker übrigens munter alle Körperteile aufgezählt. ALLE Körperteile!

* Gleich Sushi-Essen mit der Kollegin. Ich hab ja ein gespaltenes Verhältnis zu Sushi. Sieht schön aus; macht Spaß; schmeckt aber irgendwie nach nix.

1. Jetzt hätte ich gerne ein paar Tage frei.

2. Ordinäre Schimpfwörter würde man mich meistens sagen hören, wenn ich mir den nackten Zeh anstoße.

3. Der Besitz von einem Kondenstrockner wäre schön (und der Dativ ist dem Genitiv sein Tod!)

4. Wem ich nicht im Dunkeln begegnen möchte: Captain Jack Sparrow.

5. Glühwein und Kälte passen zusammen wie Chips & Bier.

6. Das Kind wächst immer und immer weiter.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich aufs Schuhe-Ausziehen, morgen habe ich einen weiteren Messetag geplant und Sonntag möchte ich das Haus nicht verlassen!

Es war ja zugegeben nur so semi-schlau, schon vor Wochen damit anzufangen, Kinderklamotten für den Flohmarkt am Sonntag zu sortieren und zu bügeln. Jetzt fliegt natürlich, Thea sei Dank, alles wieder kreuz und quer. Und da es mich selbst auf Basaren auch immer zu den Ständen mit ordentlichen Klamotten zieht, werde ich mich dem ganzen Krempel wohl noch mal annehmen. Ich habe lange überlegt, was ich denn nun eigentlich verkaufe und was ich lieber aufbewahre. Das Thema 2. Kind steht im Raum, aber im Moment spricht einfach noch so viel dagegen. Und schöner werden die Sachen nicht, wenn sie jetzt noch zwei Jahre im muffigen Keller stehen. Also habe ich mir jetzt in jeder Größe ein paar Lieblingsstücke rausgesucht und die hebe ich auf. Der Rest wird gnadenlos verkauft. Ich kann diesen speziellen Flohmarkt übrigens nur empfehlen! Sehr groß und vor allem habe ich den Eindruck, dass die Kindersachen neuer, moderner, hochwertiger als auf anderen Basaren sind. Vielleicht sieht man ja mal den ein oder anderen aus der Köln/Bonner Ecke? Ich würde mich freuen…

Ich freu mir hier gerade ‘nen Ast! Ich habe bei Hyggelig ein cooles Booty-Kissen aus Zeltstoff gewonnen! Und es peinlicherweise erst ganz spät gesehen, weil ich in der vergangenen Chaoswoche gar nicht in mein privates Postfach geschaut habe und auch nicht wirklich zum Blog-Lesen gekommen bin. Genial! Und ich weiß auch schon genau, wo ich es hinlege… Erwähnte ich, dass ich eigentlich nie gewinne? Und wenn nur Blödsinn. Spontan fällt mir das Bonsai-Pflanzset ein. Monatelang habe ich den Blumentopf beobachtet, fleißig gegossen und gedüngt und nie ist irgendwas gesprossen. Oder der Regenschirm mit Alarmanlage. Bei den ersten Regentropfen ertönt eine Sirene + Blaulicht. Ja – man musste dafür mit bereits geöffnetem Schirm herumlaufen. Nein – den tieferen Sinn habe ich nie begriffen.

Samstags wird bei uns geputzt. Geht auch nicht anders, da zwischen Kind & Job unter der Woche einfach keine Zeit bleibt. Küche aufräumen, Wäsche waschen, Bügeln etc. mache ich zwar abends wenn Thea im Bett ist; aber die größeren Sachen bleiben liegen bis zum Wochenende, wo wir sie dann gemeinsam in Angriff nehmen. Dieses Wochenende war besonders putzintensiv, da wir morgen jede Menge Besuch erwarten. Also: Staub wischen, Kinderzimmer aufräumen, Bad wischen, Staubsaugen, Kinderzimmer erneut aufräumen, Altglas wegbringen, Spiegel putzen, mal wieder das Kinderzimmer aufräumen (insgeheim beschließen, das Kind bei der nächsten Putzaktion einfach auszuquartieren)…

St. Martin entwickelt sich bei uns nämlich mehr und mehr zum Großevent. Vor zwei Jahren ergab es sich, dass wir mit einigen Freunden nach dem Martinszug im Veedel mit eisigen Händen, roten Nasen und ohne große Lust schon dem Heimweg anzutreten, noch nach einem Kiosk mit Glühweinausschank suchten. Letztes Jahr luden wir dazu dann kurzerhand in unser Schuhkarton-großes Gärtchen ein. Was als kurzer Umtrunk gedacht war, endete gegen 23 Uhr mit dem “harten Kern” in unserer Küche.  Für dieses Jahr, also morgen Abend, haben sich nun schon 24 Erwachsene und 12 Kinder angekündigt. Die Nachbarn sind schriftlich vorgewarnt, in der Küche stehen 10 Flaschen Glühwein, literweise Ätzesupp und gleich gehe ich noch Weckmänner vorbestellen.

Der Martinszug ist übrigens ein sehr schöner. Er zieht von der Grundschule bis in den Park vor unserer Haustür. Dort brennt das Martinsfeuer auf einem Floß im See, die Kinder stehen mit ihren Laternen ringsherum, die Lichter spiegeln sich im Wasser, St. Martin zieht seine Runden um den See. Ich freu mich schon (…und habe mir vorsichtshalber für Mittwoch freigenommen ;) )!

Sparkassen-Mitarbeiterin: “Darf ich Ihnen noch diesen Prospekt in die Hand drücken? Es geht um Bausparverträge für junge Leute bis 21.”

Ich (hoch erfreut und sichtlich geschmeichelt): “Danke, aber ich bin schon über 21.”

Sparkassen-Mitarbeiterin zeigt auf Thea im Buggy: “Ich dachte auch eher an Ihr Kind….”.

 

1. Vor einer Woche dachte ich noch, die Erkältung sei fast überstanden.

2.  Als ich jung war, wollte ich Schriftstellerin oder Schauspielerin werden.

3. Meine Mutter sagte  Finger weg von schönen Männern.

4. Du und ich – wer hätte das vor 10 Jahren gedacht?

5. Nimm dir Zeit, das Kleingedruckte zu lesen.

6. Auch die fieseste Grippe wird vorbeigehen !

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Bett & Buch, morgen habe ich einen Flohmarktbesuch geplant und Sonntag möchte ich ausschlafen!

Mein Lieblingskuscheltier als ich in Theas Alter war, war wohl ein potthässlicher Billig-Polyester-Affe, der der stürmischen Zuneigung eines Kleinkindes nicht gewachsen war und sich schon bald in seine Einzelteile auflöste. Ich nannte ihn Gelle, weil ich “lustiger Geselle” nicht aussprechen konnte. Irgendwann sah meine Mutter sich gezwungen, Gelle zu entsorgen. Und als Ersatz gab es Toni, einen großen Steiff-Schimpansen, von dem sie sich eine längere Haltbarkeit versprach. Toni enttäuschte nicht! Er begleitete mich durch meine ganze Kindheit, war bei jeder Auswärtsübernachtung, jeder Klassenfahrt, in jedem Urlaub dabei. Er begleitete mich zu Arztbesuchen, schlief jede Nacht in meinem Bett. Weich war er irgendwann nicht mehr, irgendwann gab auch seine “Stimme” den Geist auf, aber alles in allem stand er seinen Affen! Erst als ich irgendwann zu Hause auszog, trennten sich unsere Wege und Toni blieb im alten Kinderzimmer zurück.

Dort entdeckte meine Tochter ihn dann ein gutes Jahrzehnt später und erlag ebenfalls sofort seinem Charme. Toni, eigentlich längst im verdienten Ruhestand, zog also nach Köln in Theas Kinderzimmer wo er nun wieder hart rangenommen wurde. Das letzte Jahr hat nun wirklich deutliche Spuren hinterlassen. Toni hat zwei Löcher und Thea hat schon angefangen, die Füllung rauszupuhlen. Außerdem ist ihm beim Toben ein Auge herausgebrochen. Und dann ist er auch ganz fürchterlich verfilzt.

Letzte Woche brachte ich ihn also in eine Kölner Puppenwerkstatt. Auge annähen, Löcher stöpfen, mal mit dem Kamm drüber gehen… Ich rechnete mit 30-40 Euro. Als die Frau mir den Kostenvoranschlag über 140 Euro in die Hand drückte, musste ich schwer schlucken. Für das Geld kriege ich locker zwei neue Steiff-Schimpansen. Aber das wäre natürlich nicht dasselbe. Bloß – 140 Euro? Eine gewisse Ratlosigkeit macht sich breit…

Geflickr

Schnee in Kölle

Vogelspinne

Gespenstschrecke

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